Du willst einen Trail-Nachmittag nur mit deiner Freundin verbringen? Oder du hast bei dir nicht die Möglichkeit, so viele Stationen aufzubauen? Du bist unsicher, ob das Trail-Training etwas für dich und dein Pferd ist? Dann ist der Pärchentrip ideal für dich! Gedacht für ein 2er-Team hast du die Möglichkeit, dir unter den folgenden Stationen 3 Stück auszusuchen und einen Tag lang damit Spaß zu haben.
Über eine Strecke von 2m x 4m kann dein Pferd diesen Untergrund testen. Du kannst es zunächst den kurzen und dann den langen Weg testen lassen. Lass es darauf anhalten und auch mal rückwärts gehen. Starte immer erst im Schritt und schau, ob es sich auch traut diese Herausforderung im Trab oder Galopp zu bewältigen.
Die Plane hat eine Größe von 3m x 4m. Die Strecke, die dein Pferd überwinden soll, kannst du variieren und damit zum einen den Schwierigkeitsgrad anpassen, aber auch das genaue zuhören bei deinem Pferd einfordern und natürlich deine klare Kommunikation schulen. Zunächst kannst du dein Pferd auch „nur“ über eine Ecke gehen lassen. der Sandsack dient als optische Hilfe, damit sich dein Pferd nicht vorbei mogelt. Das Knistern der Plane stellt bei diesem Untergrund eine besondere Herausforderung dar. Auch hier kannst du verschiedene Gangarten ausprobieren sowie das Halten und Rückwärtsgehen. Wenn dein Pferd die Plane gut akzeptiert, kannst du auch versuchen sie mal VORSICHTIG über seinen Rücken zu legen.
Volten in unterschiedlichen Größen kannst du hier durch die optischen Helfer super üben. Bewege dich fließend mit deinem Pferd und entdecke 1000 Möglichkeiten dieses Kleeblatt zu nutzen. Alle zu beschreiben, würde hier den Rahmen sprengen, aber ich berate dich natürlich gern.
Sowohl vom Boden aus, als auch geritten ist dies eine abwechslungsreiche Station. Er kann „normal“ geführt werden, auf Distanz (also ohne, dass du selbst mit hindurch läufst), seitwärts von dir weg und auf dich zu. Es lassen sich Volten oder 8en einbauen und natürlich hat man ihn auch schnell zu einer Gasse umgebaut, in der man auch frei ganz wunderbare Wechsel üben kann. Nicht zu vergessen: immer wieder auch kurze Passagen im Rückwärts üben. Das stärkt die Bauchmuskeln und hebt den Rücken. Die flatternden Bänder stellen dabei eine besondere Herausforderung an die Konzentration und Gelassenheit deines Pferdes. Beim Pärchentrip erwartet dich ein Slalom aus 3 Pylonen mit Stangen und Flatterbechern.
Einfach, aber effektiv förderst du hier die Gelassenheit und den Mut deines Pferdes. Zudem verstärkst du sein Vertrauen zu dir. Die Vogelscheuche sollte in einem angemessenen Abstand zur Bande aufgestellt werden. Anfangs lieber etwas großzügiger bemessen, kann dieser dann nach und nach verkleinert werden. Dieser Engpass bekommt durch die Bewegung und das Rascheln des Stoffes eine ganz neue Dimension für dein Pferd. Gib ihm ausreichend Zeit sich diesem Ungetüm zu nähern. du schulst seine Gelassenheit, förderst seinen Mut und verstärkst sein Vertrauen zu dir. Du selber wirst dein Auge für die Reaktionen deines Pferdes schulen, die Schnelligkeit deiner Reaktionen trainieren ebenso wie die Klarheit deiner Kommunikation. Du kannst beide Gegenstände einzeln nutzen oder auch zu einem Tor oder einem Engpass an der Bande aufbauen. Die Fahne stellt einen besonderen Engpass dar, wenn du sie z.B. über den Kopf deines Pferdes hältst. Viele Pferde sind durch Dinge, die sich von oben nähern, sehr verunsichert. Insofern ist dies eine tolle Übung zur Desensibilisierung und zum Gelassenheitstraining. Zudem treffen wir sie in unserem Alltag immer wieder an und es ist also nur von Vorteil, wenn dein Pferd keine Angst davor hat. Ob du dich darauf beschränkst sie vom Boden aus einzusetzen oder auch damit reitest, solltest du von deinem Pferd abhängig machen. Überforderung schafft kein Vertrauen - genaues Hinhören schon.
Dieser Untergrund stellt eine ganz besondere Herausforderung an dich und dein Pferd. Es ist wie ein nachgiebiges Podest, was natürlich zuerst sehr ungewohnt für dein Pferd ist. Durch die Nachgiebigkeit wird die Tiefenmuskulatur angesprochen und die Balance gefördert. Ganz erheblich wird hier aber auch Mut und Gelassenheit geschult. Da das Kissen ein leichtes Zischen von sich gibt, wenn ein Pferd es besteigt, kommt auch noch ein akustischer Reiz hinzu, den dein Pferd verarbeiten muss. An dieser Station sind Pausen ganz besonders wichtig. Ziel ist nicht, dass dein Pferd bereits bei den ersten Versuchen mit allen 4 Füßen auf dem Kissen steht. Wichtig ist, dass es ruhig und gelassen dabei ist und dir vertraut. Dann reicht es auch, wenn nur ein Huf drauf ist ;-)
Nicht hoch, aber so manches Pferd muss sich vielleicht doch erst mit den Hüpftieren vertraut machen. Ein schöner Einstieg, der sich auch vielfältig kombinieren lässt.
Die Tonne macht zunächst einen schlichten Eindruck, kann aber eine große Herausforderung sein. Farbenprächtig kommt sie daher, mit einem Maul, das sich klappernd öffnen und schließen kann. Trainiere nicht nur die Gelassenheit, sondern auch das präzise Stoppen an der Tonne, das ruhige Stehen während du den Deckel öffnest und schließt. Das kannst du auch prima vom Sattel aus üben, gerne dann auch einhändiges Anhalten. Du kannst Volten um die Tonne drehen, sowohl vorwärts, als auch rückwärts und natürlich auch Vierecke reiten und dabei abwechselnd über die Vor- oder Hinterhand abwenden. Das Klappermonster ist ein gar grausiges Ding! Mut, Gelassenheit und Vertrauen sind die Schlagworte dieser Station. Führe dein Pferd langsam an das Klappermonster heran, denn es ist eine große emotionale Herausforderung. Schicke es hin und lass es schnuppern, versuche es damit abzustreichen. Du kannst das Klappermonster zunächst in der Hand tragen und ein bisschen damit rappeln, während du gehst und dein Pferd dir folgt. Danach kannst du es auch am Seil neben oder hinter euch herziehen. WICHTIG: Das Klappermonster darf AUF KEINEN FALL AM PFERD FESTGEBUNDEN WERDEN. Diese Station dient nicht dem sogenannten Aussacken!!! Bitte bedenke, dass du nicht allein auf dem Platz bist. Du trägst nicht nur Verantwortung für dein eigenes Pferd, sondern auch für die anderen Teilnehmer und ihre Pferde.
Bei jedem Trail wirst du durch unsere Hüpftier-Herde unterstützt. Dabei übernehmen die lieben Kleinen vielfältige Aufgaben: Sie begrenzen etwas für dich, tragen brav Stangen, bilden Engpässe und Tore und halten auch ganz still, wenn dein Pferd seitwärts über sie hinwegschreitet. Außerdem lassen sie sich natürlich problemlos auf den Arm nehmen und reiten gerne eine Runde mit dir mit. Bei Fotos geben sie alles und lächeln freudig in die Kamera. Also wenn das keine Unterstützung ist... Bei diesem Trail begleiten dich Rosi und Magic.
Bei Übergabe des Trails erhaltet ihr Zugriff auf eine individuelle Playlist mit passenden Songs für mehrere Stunden, die ihr während eurer Hufreise abspielen könnt.
Sollte dein Pferd beschlagen sein, empfehle ich Gamaschen oder Bandagen zum Schutz zu verwenden. Stollen oder Widia-Stifte sind bei KEINER Hufreise erlaubt, da sie das Material der Stationen beschädigen.
Der PärchenTrip kostet an einem Tag 70€. Wenn du diese Reise 2 Tage lang genießen möchtest, kostet sie 112€.