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Ferne Welten ganz nah

Ab durch die HEcke

Du bist am liebsten im Gelände unterwegs und willst dich und dein Pferd auf alle Eventualitäten vorbereiten? Dann ist dieser Trail perfekt für dich! Ganz nach dem Motto „Ab durch die Hecke“ bereitet dieser Trail dich und dein Pferd auf alltägliche und außergewöhnliche Hindernisse im Gelände vor - sei es das Durchqueren eines Bachlaufs oder die Mülltonne am Wegesrand. Stellt euch zusammen diesen Herausforderungen und feilt an eurer Trittsicherheit, um im Gelände unerschrocken und sicher zu werden. Bei diesem Trail schulst du neben Gelassenheit besonders auch die Trittsicherheit deines Pferdes und eure Präzision. Der Trail ist nicht zum Einstieg in dieses Thema gedacht, sondern stellt schon gehobene Anforderungen.



Was dich erwartet:


Die Brücke

Diese Station stellt durch die Stufe am Anfang und Ende, den ungewohnten Untergrund und die seitliche Begrenzung durch das Geländer eine besondere Herausforderung dar. Das Geländer ist extra ohne Überstand gestaltet, so dass du mit dem Seil nicht hängenbleiben kannst, wenn du die Brücke vom Boden aus nutzt. Ziel ist, dass dein Pferd diese Station ruhig und gelassen meistert, genau hinschaut und nicht irgendwie hoch und runter stolpert. Versuche nicht nur es gleichmäßig und ruhig hinübergehen zu lassen, sondern auf der Brücke zu halten, kurz vor dem Heruntergehen zu halten, nur mit der Vorhand auf die Brücke zu treten und dann zu warten und vielleicht sogar ein Stückchen rückwärts zu treten. Eine Stufe rückwärts hinunterzugehen ist für viele Pferde sehr ungewohnt und beängstigend. Fordere nicht zu viel, sondern habe dein Pferd immer genau im Blick. Bei dieser Station wirst du dein Handling mit dem Seil verbessern und an deinem Fokus arbeiten.


Der SteG

Mit nur 50cm Breite fordert diese Station Trittsicherheit. Dein Pferd muss genau hinschauen, sich konzentrieren und die Verantwortung für die Bewältigung dieses Weges übernehmen. Es ist gut, wenn es sich streckt, um den Weg zu begutachten. Das dehnt die Rückenlinie. Der Steg besteht aus 3 Elementen, die jeweils 1,60 m lang sind. Du kannst sie gerade oder auch über Eck anordnen. Die Ecke ist aber deutlich schwieriger für die Pferde zu passieren. Auch auf dem Steg kannst du natürlich das Anhalten und auch das Rückwärtstreten üben. Dies fordert auf der schmalen Fläche besondere Konzentration, Koordination und Trittsicherheit.


Der FlatTervorhang

Diese Station fördert in erster Linie eure Gelassenheit und deinen Fokus. Die wehenden rauschenden Bänder wirken irritierend. Gerade Berührungen am Kopf und Dinge, die den Blick einschränken, wirken abschreckend und verunsichernd auf Pferde. Du förderst an dieser Station also auch das Vertrauen zu dir. Wähle zunächst die Variante, dass du dein Pferd hindurch schickst, wenn die Bänder von ihm weg wehen und nicht auf es zu.


Der Hüpftiersprung

Nicht hoch, aber so manches Pferd muss sich vielleicht doch erst mit den Hüpftieren vertraut machen. Ein schöner Einstieg, der sich auch vielfältig kombinieren lässt.


Der AuSsichtsturm

An dieser Station förderst du Mut, Trittsicherheit und Balance. Zudem arbeitest du effektiv am Muskelaufbau z.B. der Schulterpartie und der Bauchmuskulatur. Lass dein Pferd möglichst mittig auf das Podest treten. Das fordert von dir eine feine Kommunikation. Wenn du gezielt am Muskelaufbau arbeiten möchtest, lass dein lieber öfter hochklettern, als lange oben verweilen. Aber auch hier gilt: Fange langsam an. Fünfmal hintereinander können für ein nicht trainiertes Pferd schon zu viel sein. Achte darauf, ob die Muskulatur anfängt zu zittern. Lege Pausen ein. Du kannst diese Übung vom Boden aus bewältigen oder auch reiten. Dies fordert ganz besonders euer gegenseitiges Vertrauen heraus. Natürlich kannst du dein Pferd auch fragen, ob es sich mit allen 4 Füßen auf den Aussichtsturm stellt. Das solltest du aber langsam aufbauen und es ist nicht das Ziel beim ersten Training.


Die Furt

Wasser ist für Pferde immer wieder eine spannende Sache. Die Furt kann auf kurzem oder langem Weg durchschritten werden. Fange wie immer mit der einfacheren Variante an, um dein Pferd nicht zu überfordern. Versuche jeden Fuß einzeln zu kontrollieren. Das ist eine Herausforderung an deine Kommunikation und deinen Fokus. Halte in der Furt an, das fordert noch einmal den Mut deines Pferdes heraus. Auch rückwärts kannst du die Furt wieder verlassen.


Die ToNne

Die Tonne macht zunächst einen schlichten Eindruck, kann aber eine große Herausforderung sein. Farbenprächtig kommt sie daher, mit einem Maul, das sich klappernd öffnen und schließen kann. Trainiere nicht nur die Gelassenheit, sondern auch das präzise Stoppen an der Tonne, das ruhige Stehen während du den Deckel öffnest und schließt. Das kannst du auch prima vom Sattel aus üben, gerne dann auch einhändiges Anhalten. Du kannst Volten um die Tonne drehen, sowohl vorwärts, als auch rückwärts und natürlich auch Vierecke reiten und dabei abwechselnd über die Vor- oder Hinterhand abwenden.


Das KlapPermonster

Das Klappermonster ist ein gar grausiges Ding! Mut, Gelassenheit und Vertrauen sind die Schlagworte dieser Station. Führe dein Pferd langsam an das Klappermonster heran, denn es ist eine große emotionale Herausforderung. Schicke es hin und lass es schnuppern, versuche es damit abzustreichen. Du kannst das Klappermonster zunächst in der Hand tragen und ein bisschen damit rappeln, während du gehst und dein Pferd dir folgt. Danach kannst du es auch am Seil neben oder hinter euch herziehen. WICHTIG: Das Klappermonster darf AUF KEINEN FALL AM PFERD FESTGEBUNDEN WERDEN. Diese Station dient nicht dem sogenannten Aussacken!!! Bitte bedenke, dass du nicht allein auf dem Platz bist. Du trägst nicht nur Verantwortung für dein eigenes Pferd, sondern auch für die anderen Teilnehmer und ihre Pferde.


Jimmy und Lotti

Bei jedem Trail wirst du durch unsere Hüpftier-Herde unterstützt. Dabei übernehmen die lieben Kleinen vielfältige Aufgaben: Sie begrenzen etwas für dich, tragen brav Stangen, bilden Engpässe und Tore und halten auch ganz still, wenn dein Pferd seitwärts über sie hinwegschreitet. Außerdem lassen sie sich natürlich problemlos auf den Arm nehmen und reiten gerne eine Runde mit dir mit. Bei Fotos geben sie alles und lächeln freudig in die Kamera. Also wenn das keine Unterstützung ist... Bei diesem Trail begleiten dich Jimmy und Lotti.


Musik

Bei Übergabe des Trails erhaltet ihr Zugriff auf eine individuelle Playlist mit passenden Songs für mehrere Stunden, die ihr während eurer Hufreise abspielen könnt.



Achtung

Ich empfehle dir, Fesselkopfgamaschen oder Bandagen mit Polstern zu verwenden, damit sich dein Pferd nicht verletzen kann, sollte es an einer Station abrutschen. Stollen oder Widia-Stifte sind bei KEINER Hufreise erlaubt, da sie das Material der Stationen beschädigen.



PreisE

Einen Tag lang Ab durch die Hecke reiten kostet 160 €. Wenn du diese Reise 2 Tage lang genießen möchtest, kostet sie 264€.